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Immer tiefer schneidet sich die Polykrise ins Fundament der Chemie- und Pharmabranche in Deutschland. Hat der unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen leidende Industriestandort überhaupt noch eine Chance? Warum es Zeit für einen Neustart ist und wie er gelingen kann, erläutert das neue VAA Magazin.
Autor: Timur Slapke · Veröffentlicht: 29.05.2026 Kategorien: Pressemitteilungen
Coverfoto: spawns – iStock
Innovation ist seit jeher ein absolutes Markenzeichen der deutschen Industrie. Doch die bisherige Ausgestaltung des Chemie- und Pharmastandorts reicht nicht mehr aus, um die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen zu meistern. Wohin die Reise für die existenziell angeschlagene Schlüsselbranche gehen könnte, zeigt das neue Spezial in der Juniausgabe des VAA Magazins. Das Mitgliedermagazin ist frisch als Webmagazin erschienen – Anfang Juni landet auch die Printausgabe in den Briefkästen der VAA-Mitglieder. Im Spezialfeature von Klaus Bernhard Hofmann und Simone Leuschner geht es neben Standortfragen und Innovationsbeispielen auch um eine neue Veranstaltungsreihe, die der VAA zu diesem Thema ins Leben gerufen hat.
Über die Standortkrise ist auch auf der Delegiertentagung des VAA Anfang Mai in Köln diskutiert worden. In der Rubrik VAA gibt es dazu einen Bericht. Des Weiteren werden die Ergebnisse der aktuellen Einkommensumfrage ausgewertet, die der VAA gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) durchführt – wie immer unter wissenschaftlicher Begleitung der RWTH Aachen.
In der Rubrik Branche wird über die Aufsichtsrätetagung des VAA in Göttingen berichtet: Auch hier dreht sich vieles darum, wie sich Krisenbedingungen auf die Unternehmensmitbestimmung im Aufsichtsrat auswirken.
Wieso in der politischen Debatte um die Zukunft der Sozialsysteme Stabilisierungsmaßnahmen allein nicht ausreichen, führt Patrick Herrmann in seiner Rubrik Politik aus. Anknüpfend an die Diskussionen um die Pfiffe gegen Bundeskanzler Friedrich Merz beim DGB-Bundeskongress betont der VAA-Kommunikator, dass es eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte, nämlich Inhalte.
Inhaltlich war der Deutsche Führungskräftetag 2026 Mitte Mai in Berlin dagegen sehr gut aufgestellt. Organisiert hat die Veranstaltung wie immer der politische Dachverband des VAA, der Deutsche Führungskräfteverband ULA. In den ULA Nachrichten gibt es neben einem Veranstaltungsbericht auch einige Beiträge zum 75-jährigen ULA-Jubiläum. Außerdem sind Prof. Julia Duwe und Prof. Manuela Rousseau mit einem gemeinsamen Gastbeitrag zur Rolle von Corporate Governance in der Transformation vertreten. Rousseau ist Professorin für Kultur- und Medienmanagement am Institut KMM in Hamburg und war langjährige Vorsitzende der VAA-Kommission Aufsichtsräte.
Zurück zu den Härten der Krise geht es in der Rubrik Recht: VAA-Jurist Dr. Torsten Glinke widmet sich in seinem ausführlichen Interview der Problematik von Versetzungen und Vertragsanpassungen bei Restrukturierungen in Unternehmen. In der Urteilsbesprechung geht es um die Ablehnung pauschaler Freistellungsklauseln durch das Bundesarbeitsgericht.
Mit seiner Satirischen Kolumne ist Erik Lehmann seit vielen Jahren ein gern gelesener Gastautor für das VAA Magazin. Der Kabarettist versucht erneut, trotz widriger Umstände positiv nach vorn zu blicken, und ist sich sogar sicher, dass alles gut wird. Oder auch nicht?
In der Rubrik Vermischtes ruft die Artikelserie „ChemieGeschichte(n)“ die Gründerväter der USA vor 250 Jahren in Erinnerung und erzählt die Geschichte eines Chemikers, der einst zu diesem illustren Kreis gehörte.
Selbstverständlich wird auch diese Ausgabe durch weitere Meldungen und Artikel aus Branche, Verband, Wissenschaft und Service abgerundet.
Neben dem Webmagazin gibt es das VAA Magazin außerdem als interaktives, blätterbares E-Paper und als klassisches PDF. Einfach anklicken und anlesen – die Redaktion wünscht viel Spaß bei der Lektüre!
Wer Feedback geben möchte, gern kritisch und offen, kann dies unter redaktion@remove-this.vaa.de tun. Über Leserbriefe und Anregungen freut sich die VAA-Redaktion immer.