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Vor 75 Jahren wurde die ULA in einem Europa gegründet, das sich noch von einem der dunkelsten Kapitel seiner Geschichte erholte. Im selben Jahr entstand die CEC European Managers. Diese Parallele ist kein Zufall. Sie spiegelt eine gemeinsame Überzeugung wider: Der Wiederaufbau Europas war nicht nur eine politische Aufgabe, sondern auch eine Frage guter Führung.
Die europäischen Organisationen gingen nicht aus Institutionen hervor. Sie wurden von Führungspersönlichkeiten aufgebaut - von Frauen und Männern, die verstanden, dass Europa über Verträge und Erklärungen hinaus nur dann existiert, wenn es im Alltag funktioniert: in Unternehmen, in Teams, in konkreten Entscheidungen.
Von Beginn an haben Führungskräfte genau diese Rolle übernommen, indem sie Visionen in konkretes Handeln übersetzten, Strategie mit Realität verbanden und dafür sorgten, dass die Zusammenarbeit zur gelebten Praxis wurde. Sie waren und sind es, die Europa tragfähig machen - nicht auf Gipfeln, sondern in Organisationen. 75 Jahre später ist diese Rolle komplexer – und wichtiger denn je.
Europa hat viel erreicht: einen Binnenmarkt, gemeinsame Regeln, einen einzigartigen Raum der Zusammenarbeit und des sozialen Ausgleichs. Und doch bleibt eine zentrale Herausforderung bestehen: Uns Europäern fällt es bis heute schwer, als strategisch handelndes Ganzes aufzutreten.
Europäische Unternehmen bilden noch kein geschlossenes Ökosystem. Unsere Finanzmärkte sind weiterhin fragmentiert und können deshalb weniger großvolumige Investitionen mobilisieren, die unsere Unternehmen benötigen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Bei Energie, kritischen Rohstoffen und Schlüsseltechnologien sind wir nach wie vor zu abhängig von anderen. Doch Abhängigkeit ist in der heutigen Welt nie neutral: Sie begrenzt Handlungsspielräume und verlagert Einfluss nach außen.
Andere große Akteure handeln schneller, geschlossener und mit klarer Zielrichtung. Vor diesem Hintergrund ist Europas Fragmentierung kein Randthema. Sie macht uns verwundbar und schwächt zunehmend unsere Fähigkeit, die eigene Zukunft zu gestalten.
Gerade deshalb ist die Verbindung zwischen ULA und CEC so wichtig. Sie steht für eine gemeinsame Verantwortung: Zusammenarbeit im Alltag wirksam zu machen, über Grenzen und Branchen hinweg.
Tag für Tag vernetzen Führungskräfte Teams, stimmen Ziele ab und übersetzen gemeinsame Ambitionen in greifbare Ergebnisse. Sie nehmen sich der zunehmenden Komplexität an, damit Organisationen handlungsfähig bleiben. In diesem Sinne sind sie das verbindende Element der europäischen Integration.
Doch Europa funktionsfähig zu machen, genügt heute nicht mehr. Die entscheidendere Frage lautet: Gelingt es uns, Europa zum Handeln zu bringen? Koordination allein gibt noch keine Richtung vor. Und ohne Richtung verliert selbst das stabilste System an Dynamik. Es geht darum, klar zu definieren, was wir gemeinsam erreichen wollen und den Mut zu haben, diesen Weg auch zu gehen.
Europa verfügt über Ressourcen, Talente und Erfahrung. Alles Weitere ist eine Frage von Willen, Entschlossenheit und Vertrauen.
75 Jahre nach ihrer Gründung erinnert uns die ULA daran, dass Fortschritt nicht von selbst entsteht. Er verlangt Engagement, Verlässlichkeit und den Willen, gemeinsam voranzugehen.
Der nächste Schritt geht über Zusammenarbeit hinaus. Es geht darum, eine gemeinsame Richtung einzuschlagen, nicht nur in Erklärungen, sondern in den täglichen Entscheidungen derjenigen, die Europa leise, aber wirksam von innen heraus gestalten.
Für Fach- und Führungskräfte bietet das Führungskräfte Institut (FKI) zahlreiche maßgeschneiderte Weiterbildungsseminare an – zu exklusiven Sonderkonditionen für VAA-Mitglieder und Mitglieder von Mitgliedsverbänden der ULA. Hier wird eine kleine Auswahl vorgestellt. Informationen zu weiteren Präsenz- und Onlineseminaren sowie zur Anmeldung gibt es auf www.fki-online.de.
Souverän präsentieren und auftreten9. Juni 2026 – Webseminar – zweieinhalb StundenFach- und Führungswissen so zu präsentieren, dass sich andere vom Gesagten angesprochen und überzeugt fühlen, ist entscheidend für den Erfolg, ob in Präsenz oder online. Referent Peter A. Worel erläutert, wie man wirkungsvoller als der Durchschnitt kommuniziert und präsentiert.
Konflikte und andere schwierige Gespräche15. Juni 2026 – Webseminar – anderthalb StundenKonflikte sind unangenehm – sowohl für involvierte Personen als auch für unfreiwillige Beteiligte. Referent Zach Davis gibt wirksame Anleitungen, um Konfliktsituationen die Brisanz zu nehmen und auf einer sachlichen sowie konstruktiven Ebene gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden.
Abfindungen effizient gestalten17. Juni 2026 – Webseminar – zweieinhalb StundenVerlassen Fach- und Führungskräfte ihr Unternehmen gegen Zahlung einer Abfindung, können sie durch die richtige Gestaltung hohe Steuerersparnisse erzielen. In diesem Seminar erläutern Rechtsanwalt Gerhard Kronisch, Finanzexpertin Marion Lamberty und Steuerberater Lutz Runte die wichtigsten Grundlagen.
Prioritäten setzen und umsetzen25. August 2026 – Webseminar – anderthalb StundenWas sind sinnvolle Prioritätskriterien? Welches sind die größten Fallen, die im Arbeitsalltag immer wieder auftreten? Wie behält man den Überblick über die Vielzahl der Aufgaben? In diesem Seminar erklärt Top-Speaker Zach Davis, wie Fach- und Führungskräfte ihr Denken in Bezug auf Zeit verbessern.
ChatGPT, Copilot, Firefly & Co. – KI effektiv einsetzen8. September 2026 – Webseminar – zweieinhalb StundenIm Bereich der Künstlichen Intelligenz ist die Entwicklung atemberaubend. In Zukunft wird das Arbeitsleben immer stärker von KI-Unterstützung geprägt sein. Welche KI-Tools gibt es und wie setzt man sie ein? In diesem Seminar gibt IT-Experte Guido Stiebitz einen Überblick und stellt die wichtigsten Werkzeuge vor.