Akademiker in Chemie und Pharma: Mindestjahresbezüge steigen moderat

09.12.2019 Kategorie:  Tarifpolitik ,  Interessenvertretung Pressemitteilungen Der Verband

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) haben die in der Branche geltenden Mindestjahresbezüge für akademisch gebildete naturwissenschaftliche und technische Angestellte neu ausgehandelt.

Der entsprechende Tarifvertrag wurde am 9. Dezember 2019 in Köln abgeschlossen. Für das Jahr 2019 betragen die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr demnach 

  • 66.750 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,  
  • 77.775 Euro für Angestellte mit Promotion.

Für 2020 wurden die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr wie folgt festgelegt:

  • 67.600 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,  
  • 78.750 Euro für Angestellte mit Promotion.

2021 gelten die folgenden tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr:

  • 68.550 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
  • 79.875 Euro für Angestellte mit Promotion.

Anhebung entsprechend allgemeinem Tarifbereich

Die Erhöhung entspricht dem Ende November im allgemeinen Tarifbereich vorgenommenen Tarifabschluss unter Berücksichtigung des Charakters kalenderjährlich gezahlter Mindestjahresbezüge.

Für das erste Jahr der Beschäftigung können die Bezüge wie bisher zwischen Arbeitgeber und Angestellten frei vereinbart werden.

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