Wissenschaft als Innovationsfaktor für die Industrie: Nachwuchsforschende mit Exzellenzpreis der VAA Stiftung ausgezeichnet

In Krisenzeiten kommt es mehr denn je darauf an, wissenschaftliche Innovationen zu fördern und neue Brücken zwischen exzellenter Forschung und Industrie zu bauen. Genau dies ist die Aufgabe der VAA Stiftung. Anfang November 2026 sind nun drei Nachwuchsforschende auf der Jahreskonferenz des VAA, der Interessenvertretung der Fach- und Führungskräfte in Chemie und Pharma, mit dem Exzellenzpreis der VAA Stiftung ausgezeichnet worden.

 

· Veröffentlicht:
Kategorien: Der Verband Kategorien: Karriere Kategorien: Pressemitteilungen Kategorien: Studium

Auf der VAA-Jahreskonferenz am 6. November 2026 in Mannheim sind Dr. Arne Nisters, Dr. Neele Uhlenbruck und Dr. Niklas Ortlieb (von links nach rechts) mit dem Exzellenzpreis der VAA Stiftung ausgezeichnet worden. Foto: Silke Steinraths Photography – VAA


Einmal im Jahr zeichnet die VAA Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Exzellenzpreis für innovative und wegweisende Forschungsarbeiten in den Bereichen Chemie, Pharmazie und Verfahrenstechnik aus. Auf der VAA-Jahreskonferenz am 6. November 2026 in Mannheim wurde deutlich: Die radikale Transformation hat die gesamte Chemie- und Pharmabranche fest im Griff und macht vor keinem Unternehmen halt, ob Großkonzern oder KMU. „Aber ich bin überzeugt: Wir können diese Transformation meistern – wenn wir den Mut haben, Innovationen voranzutreiben und konsequent umzusetzen“, erklärte der Vorsitzende des Kuratoriums der VAA Stiftung Dr. Thomas Fischer bei der Preisverleihung.

2026 gingen die jeweils mit 5.000 Euro dotierten Preise an Dr. Arne Nisters (Technische Universität Darmstadt für seine Dissertation zu nanoporösen Phosphin-Makroliganden als feste Katalysatoren für die Hydrierung von Kohlendioxid, Dr. Niklas Ortlieb (Universität Freiburg) für seine Dissertation zur Entwicklung einer neuartigen Toolbox für maßgeschneiderte poröse, mit Stickstoff dotierte 3-D-Kohlenstoff-Nanokugeln zur Ermöglichung eines rationalen Bottom-up-Elektrodendesigns sowie Dr. Neele Uhlenbruck (Karlsruher Institut für Technologie) für ihre Dissertation zur Methanpyrolyse in einem Flüssigmetall-Blasensäulenreaktor als Teil einer Prozesskette für die Produktion von Kohlenstoffmaterialien aus Kohlendioxid. „Diese Ideen zeigen: Junge Forscherinnen und Forscher sind echte Innovationsfaktoren, die eine Menge Impulse für die Industrie geben können“, betont Thomas Fischer.

Über die VAA Stiftung fördert der VAA wissenschaftliche Forschung in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. „Wir bringen Wissenschaft und Industrie zusammen und unterstützen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre exzellenten Ideen in die industrielle Praxis zu überführen“, hob der VAA-Ehrenvorsitzende Fischer hervor. „Unsere Branche lebt von Menschen, die Lösungen entwickeln, Chancen erkennen und Neues wagen. Und wenn ich mir die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ansehe, die wir heute auszeichnen, dann habe ich allen Grund zur Zuversicht.“

Jedes Jahr entscheidet das mit hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Industrie besetzte Kuratorium der VAA Stiftung über die Preisträgerinnen und Preisträger. 2026 bestand die Jury aus Prof. Sabine Becker, Prof. Sabine Beuermann, Prof. Ralf Dohrn, Dr. Thomas Fischer, Prof. Sonja Herres-Pawlis, Prof. Andreas Jupke und Prof. Wolfram Koch.