Was sollen wir tun?

Noch viel mehr stößt es auf unseren ungeteilten Zuspruch, wenn so zukunftsweisende Technologien wie Nano- und Gentechnik gefördert werden. Das macht zumal deshalb Mut, weil wir inzwischen wissen, dass Schweden, Deutschland und die USA die drei Spitzenplätze in der effizienten Nutzung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben einnehmen, während etwa Japan, Frankreich und Großbritannien im Mittelfeld rangieren. Wir haben also die Chancen auf eine rasche Überwindung der Krise in unseren Händen, oder besser: Köpfen; wenngleich man realistischer Weise weiteren Stellenabbau auch in der Chemie befürchten muss.

Mitbestimmung schafft Systemvertrauen

Es mag ihren Kritikern zwar als abenteuerlicher Brückenschlag vorkommen, aber ich bin zutiefst davon überzeugt: Diese Erfolge in der Forschungs- und Entwicklungseffizienz unserer Industrie wären ohne die ausgebaute betriebliche Mitbestimmung in Deutschland undenkbar. Mitbestimmung schafft auf allen Ebenen das, was Soziologen Systemvertrauen nennen. Nur da, wo Betroffene frühzeitig zu Beteiligten gemacht werden, forscht es sich auch gut.

Deshalb schließe ich mit dem dringenden Appell: Bei den Sprecherausschusswahlen und den Betriebsratswahlen vom 01. März bis 31. Mai 2010 geht es um sehr viel. Jede Stimme zählt! Lassen Sie uns als VAA in der jetzigen Krise Verantwortung übernehmen. Wir müssen gemeinsam in den Betrieben nach Antworten auf die so wichtige Frage suchen: Was sollen wir tun?

Gerhard Kronisch, Hauptgeschäftsführer des VAA

Gerhard Kronisch

Der VAA ist Mitglied im Deutschen Führungskräfteverband ULA und im Europäischen Führungsverband Chemie FECCIA. Der VAA betreibt die VAA Services GmbH und die VAA Assekuranz Agentur GmbH

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