Strukturen kennen

Der VAA ist Berufsverband und Berufsgewerkschaft. Er vertritt die Interessen aller Führungskräfte in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen, vom Chemiker über die Ärztin, von der Pharmazeutin bis zum Betriebswirt.

Als anerkannte und tariffähige Gewerkschaft schließt der Verband Tarifverträge zur firmenübergreifenden Branchenvertretung. Außerdem führt er einen intensiven Dialog mit anderen Organisationen in der Chemie. Zahlreiche Sozialpartnervereinbarungen mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) gehen auf die Initiative des VAA zurück, wie etwa die Vereinbarung zur "Förderung der Altersvorsorge der Führungskräfte in der chemischen Industrie".

Als Führungskräfteverband Chemie beobachtet und analysiert der VAA konjunkturelle Entwicklung in der chemischen Industrie. Jährlich findet die Einkommensumfrage statt: Mit der Auswertung dieser Daten unterstützt der Verband die Sprecherausschüsse in den Unternehmen bei den jährlichen Gehaltsrunden.

Aktuelle Nachrichten:

17.11.2011

Wettbewerbsfaktor Vielfalt

Auf ihrer dritten Sozialpartner-Fachtagung haben sich VAA und BAVC mit Diversity als Zukunftsaufgabe für Politik, Wirtschaft und Sozialpartner beschäftigt. Anhand von Praxisbeispielen wurde am 16. November in Wiesbaden gezeigt, wie eine solche Wertekultur gelebt werden kann. Gemeinsam mit den rund 60 Teilnehmern wurde über praktische Erfahrungen, Trends und neue Ideen zum Diversity Management diskutiert. 

VAA und BAVC sehen es als ihre Aufgabe an, die Unternehmen der chemischen Industrie bei der Gestaltung von „Diversity Management“ zu unterstützen. Dr. Thomas Fischer, 1. Vorsitzender des VAA, unterstrich: „Personelle Vielfalt verbessert das Betriebsklima und erhöht die Produktivität. Man erzielt Wertschöpfung durch Wertschätzung. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des demografischen Wandels bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland nur wettbewerbsfähig, wenn die Chancen personeller Vielfalt erkannt und die Potenziale aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich gefördert werden.“ mehr