VAA setzt Zeichen an Politik: Es reicht nicht!

15.11.2023 Kategorie:  Der Verband Interessenvertretung

Foto: Silke Steinraths Photography – VAA

Am 10. und 11. November 2023 hat die Jahreskonferenz des VAA in Mannheim stattgefunden. Nur einen Tag zuvor hatte sich die Bundesregierung auf ein Strompreispaket geeinigt. Dazu haben die Mitglieder der VAA-Communitys in den Chemie- und Pharmaunternehmen ein klares Zeichen gesetzt.

„Es reicht nicht!“, bringt VAA-Hauptgeschäftsführer Stephan Gilow die wichtigste Botschaft der VAA-Jahreskonferenz auf den Punkt. „Die Pläne der Ampel zur Senkung der Stromsteuer sind kein echter Brückenstrompreis für energieintensive Industrien. Denn der Status quo bleibt unverändert.“ Doch ohne einen Transformationsstrompreis könne in Deutschland keine Transformation stattfinden, erklärt Gilow. „Und ohne die Transformation wird die Beschäftigung massiv leiden, weil sehr viele Arbeitsplätze mittel- und langfristig in Gefahr sind.“

Hohe Strompreise am Standort Deutschland stellen insbesondere die Chemieunternehmen vor große Herausforderungen. Auf der Jahreskonferenz seien sich die Fach- und Führungskräfte aus der Branche einig gewesen, betont Stephan Gilow. „Die Preise sorgen für enorme Nachteile im internationalen Standortwettbewerb und verhindern gleichzeitig dringend benötigte Investitionen in treibhausgasneutrale Technologien.“ Deswegen werde sich der VAA gemeinsam mit seinen Sozial- und Branchenpartnern wie dem Verband der Chemischen Industrie, der Industriegewerkschaft IG BCE und dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) auch weiter mit aller Kraft für die Sicherung der Zukunft des Chemiestandorts Deutschland einsetzen.

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  • VAA-Jahreskonferenz 2023 – Gruppenfoto zum Transformationsstrompreis