
Geschichte
Der VAA blickt auf eine über 90-jährige Geschichte zurück und zählt damit zu den ältesten Arbeitnehmerorganisationen in Deutschland.
Heute
2011
September: Die Plattform für internetgestützte Kommunikation, kurz PINKO, startet. PINKO bietet allen VAA-Mitgliedern ein Netzwerk zur zielgruppenspezifischen Information und interaktiven Kommunikation innerhalb des Verbandes.
2010
Mai: Mit einem feierlichen Festakt begeht der VAA in Halle an der Saale den 20. Jahrestag der Gründung des Verbandes der Führungskräfte der chemischen Industrie der DDR (VFCI). Als Schwesterverband des VAA war der VFCI der erste Führungskräfteverband der DDR.
2008
September: Der VAA verleiht erstmals den "Kölner-Chemie-Preis" an den beliebtesten Arbeitgeber, der durch die VAA-Befindlichkeitsumfrage ermittelt wurde.
2007
Januar: Der VAA und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit. Seither steht Studenten eine Doppelmitgliedschaft im VAA und in der GDCh offen. Alle Leistungen beider Verbände werden den Studenten damit angeboten.
2006
März: Der VAA zieht in die Mohrenstraße 11-17 in Köln.
2002
Frühjahr: Der VAA führt erstmals die „Befindlichkeitsumfrage“ durch.
2001
29. Juni: Der Dachverband des VAA, die ULA, feiert ihr 50-jähriges Bestehen.
Februar: Der VAA wird Mitglied in der Akkreditierungsagentur für Chemiestudiengänge.
2000 - 1991
1998
Mai: Erstmals wird die Chemiker-Skulptur an Verbandsmitglieder, die sich in besonderer Weise für den VAA engagieren, verliehen.
Mai: Eine beitragsfreie Mitgliedschaft für Studenten und Doktoranden wird auf der Delegiertentagung beschlossen.
1995
Einführung der VAA-Pensionärsumfrage
1994
21. Dezember: Erstmals wird die Ehrennadel des VAA für herausragende Verdienste für den Verband und die Anliegen von Führungskräften verliehen.
6. Mai: Der VAA feiert sein 75jähriges Verbandsjubiläum in Köln
1. Januar: Der VAA erreicht eine Mitgliederzahl von 28 000.
1993
14. Juni: Eine neue Gehalts-Tarifregelung für Berufsanfänger löst das bisherige Gehaltstarifsystem ab.
1992
Januar 1992: Der VAA schließt erstmals eine Sozialpartnervereinbarung mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) zum Thema "Chancengleichheit für Frauen in der Chemie".
1991
27. April: Fusion von VAA und VFCI. Der Gesamtdeutsche Verband firmiert unter VAA.
1990 - 1981
1990
26. Mai: Gründung des "Verbandes der Führungskräfte der chemischen Industrie der DDR" (VFCI) mit 1.000 Verbandsmitgliedern in Halle an der Saale.
1988
1. Dezember: Der Bundestag verabschiedet das Sprecherausschussgesetz.
1981
Ab diesem Jahr zählt der VAA über 20.000 Mitglieder.
1980 - 1971
1976
4. Mai: Der Bundestag verabschiedet das Mitbestimmungsgesetz. Leitende Angestellte erhalten einen Sitz in den Aufsichtsräten der betroffenen Unternehmen.
1973
Mittlerweile ist die VAA-Mitgliedschaft auf 15.000 Personen angewachsen.
1972
19. Januar: Mit der Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes von 1952 wird die Begriffsdefinition des Leitenden Angestellten neu festgelegt. Die Frage gesetzlich verankerter Sprecherausschüsse bleibt offen. In den kommenden Jahren bilden sich in den Unternehmen der chemischen Industrie 85 freiwillige Sprecherausschüsse.
18. März: Die Delegiertentagung beschließt die Änderung des Namens in „Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie".
1971
26./27. März: Auf der Delegiertentagung öffnet sich der Verband für alle Leitenden Angestellten, unabhängig von ihrer Ausbildung.
1970 - 1961
1969
Der Verband nimmt das 10.000ste Mitglied auf.
1968
Die ULA veröffentlicht den „Gesetzentwurf über die Rechtsstellung der leitenden Angestellten in der betrieblichen Ordnung': In den Unternehmen der chemischen Industrie gründen sich erste freiwillige Sprecherausschüsse.
1960 - 1946
1960
1. Januar: Der neue Akademiker-Manteltarifvertrag löst die Regelungen des seit 1920 bestehenden Reichstarifvertrages ab. 5.400 Mitglieder sind im VAA zusammengeschlossen.
1954
22. Januar: VAA gegenüber der IG Chemie als Rechtsnachfolger des 1933 aufgelösten Budaci gerichtlich anerkannt, Entschädigung für das konfiszierte Verbandsvermögen an den VAA, damit organisatorische Identität des VAA als eigenständiger unabhängiger Verband seit 1919.
1952
14. November: Das Betriebsverfassungsgesetz mit der Herausnahme der Leitenden Angestellten als „Nichtarbeitnehmer" tritt in Kraft.
1. Februar: Gründung der Geschäftsstelle in Köln wegen Nähe zur Bundesregierung in Bonn.
1950/51
Abschluss von Akademiker-Gehaltstarifverträgen für die ersten fünf Berufsjahre in den meisten Tarifbezirken. 1951 hat der VAA 2.000 Mitglieder.
1950
31. Mai: Öffnung des Verbandes für alle Akademiker und Eintritt in die„Union der Leitenden Angestellten" (ULA) als „Verband angestellter Akademiker der chemischen Industrie".
1949
11. Januar: Lizenzerteilung zur Verbandsgründung.
1948
26. November: Antrag auf Lizenzierung des neuen Verbandes.
16. November: Aus Protest gegen die DGB-Aktion legt der Vorstand des „Bundes angestellter Akademiker in der britischen Zone" seine Ämter nieder. Austritt vieler Akademiker in den Niederrhein-Werken der ehemaligen IG-Farben (später Bayer AG) unter Gründung des „Verbandes angestellter Akademiker" (VAA) in Leverkusen. 700 Mitglieder unterstützen den Verband.
12. November: Generalstreik der DGB-Gewerkschaften zur Durchsetzung ihrer Forderung nach Sozialisierung der Wirtschaft gegen die Einführung der sozialen Marktwirtschaft. Vergebliche Proteste der Akademiker.
1947
28. Februar: Erste Sprechertagung der Fachgruppe „Bund angestellter Akademiker im Industrieverband Chemie-Papier-Keramik in der britischen Zone" in Düsseldorf.
1946
Oktober: Neugründung bei den Besatzungsmächten nur im Rahmen der allgemeinen Gewerkschaftsbewegung möglich. Erstmals in Hessen als „Landesgruppe der angestellten Akademiker der Gewerkschaft Chemie-Papier-Keramik", später in „Bund angestellter Akademiker in der Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Keramik" umbenannt.
1933 - 1919
1933
4. Mai: Zwangsauflösung des Budaci mit damals etwa 6.000 bis 7.000 Mitgliedern und Beschlagnahmung des Vermögens - sogenannte „Gleichschaltung" im „Deutschen Technikerverband" – durch die nationalsozialistische Regierung.
1920
27. April: Unterzeichnung des „Reichstarifvertrages für die akademisch gebildeten Angestellten der chemischen Industrie" (RTV).
1919
10. Mai: Gründung des „Bundes Angestellter Chemiker und Ingenieure" (Budaci) in Halle an der Saale. Mitgliederzahl bei der Gründung: etwa 1.600.

