Aktuelle Urteile

Ein Arbeitnehmer darf seine Ansprüche auf bezahlten Jahresurlaub nicht automatisch deshalb verlieren, weil er zuvor keinen Urlaub beantragt hat. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

In der Elternzeit erwerben Arbeitnehmer keinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. Diese in Deutschland und vielen anderen EU-Mitgliedstaaten gültige Regelung wurde nun vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) bestätigt.

Nach § 312g BGB haben Verbraucher bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurden, ein Widerrufsrecht. Dieses Widerrufsrecht gilt jedoch nicht für arbeitsrechtliche Aufhebungsverträge. Das hat das Landesarbeitsgericht Niedersachsen entschieden.

Was müssen Arbeitnehmer rund um den Aufhebungsvertrag alles beachten? Wie sieht es mit Kündigungsfristen und Ausstiegsklauseln aus? In der neuesten Ausgabe des Videoblogs „Alles, was recht ist!“ gibt Rechtsanwalt Gerhard Kronisch klare Antworten und nützliche Tipps.

Im Zeitalter von Smartphone und Notebook gehört die ständige Erreichbarkeit für die meisten Führungskräfte mittlerweile zum Arbeitsalltag. Auch wenn viele von ihnen ein Diensthandy nutzen, fragen einige Arbeitgeber für etwaige Notfälle zusätzlich die private Handynummer ab.

Worauf müssen Arbeitnehmer in Unternehmen achten, wenn sie eine Erfindung machen? Nur drei Minuten braucht Gerhard Kronisch, Fachanwalt für Arbeitsrecht und VAA-Hauptgeschäftsführer, um das komplexe Rechtsgebiet der Arbeitnehmererfindung in seinem Videoblog zu erklären.

Ein Arbeitgeber kann zur Kündigung eines Arbeitnehmers berechtigt sein, wenn die anderen Beschäftigten dies fordern und ihre Arbeit so lange niederlegen, bis der Arbeitgeber dem Kündigungsverlangen nachkommt. Das Bundesarbeitsgericht hat jedoch in einem Urteil klargestellt, dass die Hürden für die...

Komplexes Thema in Kürze erklärt: Was gibt es bei der Anpassung der Betriebsrente zu beachten? Gerhard Kronisch, Fachanwalt für Arbeitsrecht und VAA-Hauptgeschäftsführer, kennt die wichtigsten Antworten.

Soll die Laufzeit eines bestehenden sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisses verkürzt werden, bedarf dies eines sachlichen Grundes. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.

Erhält ein Arbeitnehmer für „Vollarbeit“ eine deutlich über dem Mindestlohn liegende Vergütung, darf danach das Entgelt für Bereitschaftszeiten auch unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen, wenn der Mindestlohn in der monatlichen Summe von Vollarbeit und Bereitschaftszeiten erreicht wird.