Sozialpartnervereinbarungen

Globalisierung und Strukturwandel, internationale Verflechtung des wirtschaftlichen Handelns, Prozessorientierung, weniger Hierarchien, zunehmendes Informations- und Wissensmanagement und die Schnelligkeit von Veränderungsprozessen: Das Umfeld für Führungskräfte in der chemischen Industrie ändert sich mit wachsendem Tempo.

Zur sozialpartnerschaftlichen Steuerung der Arbeitsbeziehungen in der Chemie schließt der VAA seit dem Jahr 1992 mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) zweiseitige Sozialpartnervereinbarungen.

Das Instrument der Sozialpartnervereinbarung hat sich außerdem bei Themen bewährt, die neben VAA und BAVC auch die IG BCE als Sozialpartner betreffen. Ein zentraler Beitrag zu den konsensorientierten Beziehungen besteht in der dreiseitigen Vereinbarung zu den Grundsätzen für die Abgrenzung der Leitenden Angestellten in der chemischen Industrie.   

Übersicht über bestehende Sozialpartnervereinbarungen

  • Chancengleichheit für weibliche Fach- und Führungskräfte (Stand 01/1992 - PDF-Datei, 37.44 KB)

    Bereits Anfang 1992 haben der VAA und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) gemeinsame Grundsätze zur Chancengleichheit für weibliche Fach- und Führungskräfte in der chemischen Industrie erarbeitet.

  • Familien- und frauenorientierte Personalpolitik (Stand 01/2007 - PDF-Datei, 50.68 KB)

    Anfang 2007 haben VAA und BAVC gemeinsame Grundsätze zur familien- und frauenorientierten Personalpolitik entwickelt. Dabei wurden insbesondere die Herausforderungen durch den demografischen Wandel berücksichtigt.

  • Förderung der Altersvorsorge (Stand 01/2002 - PDF-Datei, 38.16 KB)

    Anfang 2002 haben VAA und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) eine Sozialpartnervereinbarung zur Förderung der Altersvorsorge der Führungskräfte in der chemischen Industrie getroffen. Angesichts der demografischen Entwicklung und der Absenkung des Niveaus der Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge für Führungskräfte unerlässlich.

  • Führungskräfte in der Chemischen Industrie (Stand 02/2000 - PDF-Datei, 34.91 KB)

    Im Februar 2000 haben VAA und BAVC eine gemeinsame Position zu den veränderten Rahmenbindungen in der chemischen Industrie und der Bedeutung der Führungskräfte erarbeitet. Neben zentralen Herausforderungen und personalpolitischen Aspekten wird auch die Anerkennung und Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten der Führungskräfte betont.

  • Grundsätze zur Abgrenzung der LA in der Chemie (Stand 07/2002 - PDF-Datei, 52.37 KB)

    Im Juli 2002 haben VAA, IGBCE und BAVC Kriterien zur Abgrenzung der Leitenden Angestellten in der chemischen Industrie entwickelt. Es wurden organisatorische Merkmale und Funktionsmerkmale festgelegt, anhand derer Leitende Angestellte in der Chemischen Industrie zu identifizieren sind.

  • Qualifizierung und Innovation in der Chemie (Stand 09/2003 - PDF-Datei, 31.8 KB)

    Im September 2003 haben VAA und BAVC gemeinsame Empfehlungen für die Weiterqualifizierung von Führungskräften in der chemischen Industrie ausgesprochen. Den Unternehmen wird empfohlen, bedarfsorientierte und zielgruppenspezifische Instrumente der Personalentwicklung und Personalförderung einzusetzen. Die Führungskräfte sollen diese Angebote wahrnehmen und ihr eigenes Persönlichkeits- und Kompetenzprofil entwickeln.

  • Führungskräfte im demografischen Wandel (Stand 11/2008 - PDF-Datei, 48.65 KB)

    Im November 2008 haben VAA und BAVC die aktive und verantwortungsvolle Mitgestaltung des demografischen Wandels als gemeinsames Ziel festgelegt. Angesichts der demografischen Veränderungen in Deutschland und der sich weiter wandelnden globalen Rahmenbedingungen wollen die Soziapartner ihren Teil zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Arbeitsplätze beitragen.