
Einfluss nehmen
Das Politikmonitoring des Verbandes erstreckt sich auch auf Brüssel. Die Kompetenz und das Know-How des Verbandes wird von der Europäischen Kommission und den Parlamentariern im Europa-Parlament geschätzt. Bei wichtigen, chemiespezifischen Themen wie REACH konnte der VAA erhebliche Verbesserungen durchsetzen.
Die Interessenvertretung des Verbandes beruht auf seiner starken Präsenz und einem hohen Organisationsgrad in den Unternehmen. Für die Mitglieder des VAA stehen in rund 190 Werksgruppen jederzeit Ansprechpartner vor Ort bereit.
Engagierte VAA-Mitglieder vertreten die Belange von Führungskräften in den Aufsichtsräten, Sprecherausschüssen und Betriebsräten.
Die Geschäftsstelle berät die gewählten Interessenvertreter des VAA intensiv in allen Fragen des Arbeitsrechts, des Sprecherausschussrechts, in betriebsverfassungsrechtlichen Fragen und in Fragen des Unternehmensmitbestimmungsrechts. VAA-Mandatsträger übernehmen Verantwortung und sind ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Mitbestimmung.
Geschäftsstelle und Berliner Büro stehen in ständigem Kontakt mit den Sozialpartnern in der Chemie.
Wirksame Interessenvertretung: In Berlin tritt der Verband für die Anliegen von Führungskräften, außertariflichen und leitenden Angestellten in der Steuer-, Sozial- und Umweltpolitik sowie in der Arbeitsgesetzgebung in authentischer und kompetenter Weise ein.
Sichtbare Erfolge der Interessenvertretung sind die Beteiligung an der Entstehung wichtiger Gesetze. Das Sprecherausschussgesetz beruht auf Gesetzesinitiativen, zu denen der VAA über seinen Dachverband, den Deutschen Führungskräfteverband ULA, den Anstoß gegeben hat.
Nicht minder wichtig sind die medial weniger sichtbaren Erfolge. So sorgte der VAA über den Deutschen Führungskräfteverband ULA für eine Entschärfung zahlreicher Vorschriften mit hohen Haftungsrisiken für Führungskräfte im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz oder bei den Regeln zu Insidergeschäften.
Interessenvertretung der jungen Akademiker: Der Verband engagiert sich in der Hochschularbeit. Er kooperiert mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und informiert Studenten, Doktoranden und Absolventen der Chemie sowie der Ingenieurwissenschaften über Anstellungschancen und Berufswege in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen.
